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Länder-Tarifrunde 2019Warnstreik am 26. Februar 2019

Mehr als 10.000 Lehrkräfte, Erzieher*innen, Sozialpädagog*innen, Hochschulbeschäftigte und andere Angestellte im öffentlichen Dienst des Landes Berlin haben heute ganztägig ihre Arbeit niedergelegt.

26.02.2019

Die GEW BERLIN hatte ihre Mitglieder zum Nordbahnhof mobilisiert, von wo sich ein langer Demonstrationszug mit rund 9.000 GEW-Mitgliedern auf den Weg machte. Wie schon bei den Warnstreiks zuvor blieben viele Kitas und Schulen geschlossen. Fast alle staatlichen Schulen waren von dem Warnstreik betroffen. Geschätzt 20.000 Unterrichtsstunden fielen ersatzlos aus. Gut die Hälfte der 280 Kitas blieb zu.

„Da uns die Arbeitgeber bisher kein Entgegenkommen signalisieren, müssen wir vor der nächsten und vielleicht letzten Verhandlungsrunde den Druck erhöhen. Wir wollen keine Zweifel daran lassen, wie ernst es uns ist“, erklärte die Vorsitzende der GEW BERLIN, Doreen Siebernik. Die GEW-Vorsitzende appellierte an die Politiker*innen der rot-rot-grünen Koalition, vor der finalen Verhandlungsrunde auf den Berliner Finanzsenator einzuwirken. „Die ganze Stadt ist sich einig, dass Berliner Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen so viel verdienen müssen wie in Brandenburg! Auch die Koalition hat glasklare Beschlüsse gefasst. Es kommt jetzt darauf an, dass Finanzsenator Kollatz entsprechend handelt und sich nicht hinter den Finanzministern der anderen Bundesländer versteckt. Die schlechte Bezahlung der sozialpädagogischen Fachkräfte ist ein Berliner Problem. Der Berlin Finanzsenator trägt die Verantwortung dafür!“, so Siebernik.

Auch morgen setzen wir unseren Warnstreik fort: Am 27. Februar treffen sich die Beschäftigten um 10 Uhr auf dem Potsdamer-Platz, von wo es zum Alexanderplatz gehen wird. Vorab finden in den Bezirken dezantrale Aktionen statt.

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