GEW - Berlin
Du bist hier:

Gemeinsamer BrandbriefJugendhilfeausschuss-Vorsitzende schlagen Alarm

Gemeinsamer Brandbrief der Jugendhilfeausschussvorsitzenden der Bezirke.

20.11.2012

Die Jugendhilfeausschussvorsitzenden der Bezirke machen in einem gemeinsamen Brandbrief darauf aufmerksam, dass durch die unzureichenden Mittelausstattung in vielen Bezirksparlamenten Beschlüsse gefasst werden, mit denen große Teile der Angebote nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz eingestellt oder nur noch unzureichend fortgeführt werden können. Damit sind viele Einrichtungen der Jugendhilfe gefährdet, was die bezirkliche Infrastruktur der Jugendhilfe weiter verschlechtert. Und dies, so die Vorsitzenden, obwohl die Anzahl und die Probleme der Kinder und Jugendlichen in der Stadt wachse und JugendpolitikerInnen der Bezirke seit Jahren den Ausbau der Angebote anmahnen. Die jährlichen Kürzungen liegen laut den Jugendhilfeausschussvorsitzenden bei 5 bis 8 Prozent. In absoluten Zahlen bedeute das Einsparungen von 4 bis 7 Mio. Euro jährlich. Die Jugendhilfeausschussvorsitzenden fordern vom Abgeordnetenhaus ein Moratorium, das den Abbau der Kinder- und Jugendhilfe stoppt.

Zurück